Kahle/G

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Mit einem ungefährdeten Sieg von Matthias Kahle und Beifahrer Peter Göbel endete die Rallye Erzgebirge rund um Stollberg. Beim zweiten Meisterschaftslauf zur Deutschen Rallye-Serie war das Duo im Skoda Fabia WRC nicht zu schlagen.

Und es geht doch. Nach einem enttäuschenden Saisonstart bei der Sachsen Rallye (Platz 5) kehren Matthias Kahle und Peter Göbel wieder zur gewohnten Form zurück. Vor einer gewaltigen Zuschauerkulisse feierte das Skoda Deutschland-Duo bei der Rallye Erzgebirge nun einen klaren Start-Ziel-Sieg.

Mit einem perfekt vorbereiteten Fabia WRC und einer idealen Reifenwahl gingen insgesamt sechs von neun Bestzeiten an Kahle und Co. Zweimal konterte Kristian Poulsen im Toyota Corolla WRC, einmal war sein holländischer Markenkollege Erik Wevers der Schnellste. Kopfzerbrechen gab es bei Matthias Kahle und Peter Göbel dennoch. Denn nach starken Regenfällen am ersten Rallyetag hatte man bedenken, bei der Reifenwahl – wie schon beim Auftakt in Zwickau – daneben zu liegen. Doch Teamchef Josef Juracka brachte eine neue Gummimischung mit nach Stollberg. Trotz Regen markierten die Skoda-Mannschaft auf der ersten WP am Samstag eine deutliche Bestzeit.

Begeistert waren Kahle und Göbel von den großen Zuschauermengen entlang der Strecken. So würde nicht nur der bekannte Zuschauerrundkurs samt Sprungkuppe in Grünhain von den Fans beinahe erdrückt. Auf Grund der vielen Besucher konnten zwei Wertungsprüfungen erst nach einer kleinen Verspätung gestartet werden. Ansonsten gab es beim zweiten Lauf zur DRS keine nennenswerten Probleme.

Probleme gab es auch nicht beim direkten Kahle-Verfolger Poulsen. Lediglich ein kleiner Ausrutscher auf der dritten WP kostete den Dänen ein paar Sekunden und die Heckschürze. Ansonsten ließ Poulsen deutlich erkennen, dass er beim Kampf um die Meisterschaft ein ordentliches Wörtchen mitzureden hat. Auf Rang drei landete nach einem harten Kampf mit Ruben Zeltner im Mitsubishi Lancer der Stuttgarter Sandro Wallenwein im Skoda Octavia WRC. Hermann Gassner und Karin Tannhäuser gewannen mit dem fünften Gesamtrang – wie gewohnt – die Gruppe N vor Peter Corazza und Steffen Rothe in einem weiteren Mitsubishi.

In der Meisterschaftstabelle sind Matthias Kahle und Peter Göbel nun von Platz 5 auf 2 aufgrückt. Führende bleiben weiterhin Kristian Poulsen mit Beifahrer Ole Frederiksen.

Gesamtwertung Rallye Erzgebirge nach neun WP:

1. Kahle/Göbel Skoda Fabia WRC
2. Poulsen/Frederiksen Toyota Corolla WRC + 1:07,2 min
3. Wallenwein/Zeitlhofer Skoda Octavia WRC + 1:45,4 min
4. Zeltner/P. Zeltner Mitsubishi Lancer + 2:10,6 min
5. Wevers/Goddé Toyota Corolla WRC + 3:07,7 min
6. Gaßner/Tannhäuser Mitsubishi Lancer + 3:08,5 min

 



Peter Göbel Deutscher Rallyemeister 2002, 2004, 2005, 2006, 2010 - Agentur plusrallye: Oldtimer | Rallye | Events