Alle guten Dinge sind drei – Start frei zur Bodensee Klassik

Alle guten Dinge sind drei – Start frei zur Bodensee Klassik

Wenn vom 01. bis 03. Mai 2014 rund 180 Oldtimer zur Bodensee Klassik starten, jährt sich der von Peter Göbel und seinem Plusrallye-Team organisierte Event bereits zum dritten Mal. Heuer führt die Strecke erstmals auch rund um den Bodensee.

Pünktlich ab 14:00 fällt am Donnerstag, 01.05.2014 im 30-Sekunden-Takt die Startflagge am Festspielhaus in Bregenz zur ersten Etappe. Schon kurz nach dem Start geht es auf dem 118 Kilometer langen Prolog auf kurvenreicher Strecke über die Grenze nach Deutschland hinauf nach Scheidegg. Doch zuvor eröffnet sich für die Teilnehmer ein atemraubenden Blick auf den Bodensee und dem gegenüberliegenden Berg Säntis. Erster kurzer Stopp: die Metzacker Brauerei in Heimenkirch. Dann führt die Strecke weiter über kleine, wenig befahrene Straßen durch eine hügelige, bezaubernde Landschaft nach Isny. Der Rallye-Troß macht Halt in der Fußgängerzone der historischen Altstadt, um sich einem begeisterten Publikum zu präsentieren. Anschließend rollt das Oldtimer-Feld weiter Richtung Kißlegg, um sich nochmals in der kürzesten Fußgängerzone Deutschlands einen Durchfahrtsstempel für die Bordkarte anzuholen. Kurz drauf ist ein weiteres Highlight des Tages erreicht: das Fitz B. Busch-Museum in Wolfegg, das jeder Oldtimer-Enthusiast gesehen haben muss. Jetzt sind es noch knapp 30 Kilometer bis ins Ziel in Hiltensweiler, dem Weinstadl Rimmele mit bester Aussicht auf ein grandioses Alpenpanorama.

Freitag, 02. Mai 2014: Heute steht die Tour rund um den Bodensee auf dem Programm. Ab Lindau führt die Strecke über schmale Nebenstraßen durch Obstplantagen, vorbei an hübschen Weihern und feinen Gartenwirtschaften nach Friedrichshafen. Auf dem Messegelände bei der Tuning World Bodensee gibt’s die erste Wertungsprüfung und wenige Meter später findet bei ZF eine der schwersten Wertungsprüfungen der Rallye statt. Über Markdorf und Salem erreicht die Rallye schließlich bei Ludwigshafen die Nordspitze des Bodensees, um dann in Konstanz die Grenze zur Schweiz zu überqueren. Nach 170 Kilometern ist das Zwischenziel Romanshorn erreicht. Bei einer ausgiebigen Pause im Museum Autobau mit einer einzigartigen Sammlung von Renn- und historischen Serienautos des Schweizer Rennfahrers Fredy LIenhard können die Teilnehmer auftanken. Danach geht es noch einmal ins kurvenreiche und damit bergige Appenzeller Land. Nach Stationen in Trogen, einer Fahrt über den Ruppen-Pass und der Durchfahrt der Innenstadt von Altstätten geht es zurück nach Bregenz, wo der 2. Rallye-Tag im Gösser-Bräu endet.

Samstag, 03. Mai 2014: Nochmals sind über 200 Kilometer Fahrstrecke und zahlreiche Wertungsprüfungen zu absolvieren. Richtung Alberschwende (DK im Ortskern) wird’s richtig kurvig und die steilen Bergstrecken mit zahlreichen Serpentinen im Bregenzer Wald verlangen den Fahrern und Fahrzeugen einiges ab. Über Schoppernau und Schröcken erreichen die Rallye-Teilnehmer schließlich den Hochtannbergpass und Warth, um kurz drauf in Tirol einzureisen. Von nun an geht’s bergab, um in Holzgau, am Wendepunkt der Rallye nochmals eine Stempel zu holen. Bis zur Mittagspause in Schoppernau kommen sich die Oldtimer erstmals auf der Bodensee Klassik entgegen. Die Pause selbst findet im Panoramarestaurant auf dem über 2000 Meter hohen Diedamskopf statt, den die Teilnehmer ausschließlich mit der Gondelbahn erreichen. Mit Damüls und Faschina als Zwischenziele geht es in die finale Etappe zurück nach Bregenz, wo die 3. Bodensee Klassik mit einem großen Zieleinlauf in Bregenz auf dem Platz der Wiener Symphoniker am Festspielhaus endet. In den Räumlichkeiten des Festspielhauses findet auch die Abendgala mit Siegerehrung statt.

Zu den leider wenigen Prominenten gehören diesmal Rennlegende Joachim Winkelhock und der siebenfache Deutsche Rallyemeister Matthias Kahle im Skoda 130 RS. An außergewöhnlichen Vorkriegsklassikern sind unter anderem ein Auburn 852 Supercharged Dual Paeton (Baujahr 1935) und ein BMW 328 von 1937 am Start. Weitere Highlights sind aber auch seltene Fahrzeuge wie ein Skoda Tudor 1101 (1948), ein BMW 507 Touring Sport (1959), ein Lancia Appia Sport Zagato (1960), ein Austin Mini Cooper Works Rally von 1963 und ein Buick Riviera GS „Boattail“ zu finden.

Weitere Infos und Links:
> Homepage Bodensee-Klassik



Peter Göbel Deutscher Rallyemeister 2002, 2004, 2005, 2006, 2010 - Agentur plusrallye: Oldtimer | Rallye | Events