Drama bei Ostsee-Rallye: Motorschaden in WP 1

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Nach gerade mal einem Kilometer auf der ersten Wertungsprüfung war für Jan Becker und Peter Göbel schon wieder Schluss. Ein kapitaler Motorschaden beendete den Einsatz bei der Ostsee-Rallye im holsteinischen Oldenburg.


Den ersten gemeinsamen Start nach sechs Jahren hatten sich Jan Becker und Peter Göbel ganz anders vorgestellt. Als Favorit wurde der Hamburger gehandelt, weil er die vergangenen Ausgaben souverän gewinnen konnte, doch bei der diesjährigen Ostsee-Rallye rund um Oldenburg war das Glück nicht auf ihrer Seite. Statt einem sechsten Sieg in Folge mussten Becker/Göbel den Mitsubishi Lancer Evo 5 schon auf der ersten WP mit Motorschaden abstellen.

Auf insgesamt 13 Wertungspürüfungen lieferten sich im Laufe der Veranstaltung die zahlreich angetretenen BMW M3, Audi-Pilot Carsten Alexy, der dänische Honda Civic-Mann Martin Knudsen sowie Citroen-Treter Christian Riedemann ein spannendes Duell, das noch spannender enden sollte. Nach über 130 WP-km mit einem geringen Schotteranteil auf dem Truppenübungsplatz in Putlos setzte sich am Ende das Duo Riedemann/Bobrink im Citroen C2R2 durch. Mit vier Sekunden Vorsprung sicherte sich der sensationell fahrende Riedemann trotz einer Zeitstrafe von 20 Sekunden den kaum für möglich gehaltenen Gesamtsieg bei der Ostsee-Rallye.

Gesamtwertung Ostsee-Rallye nach 13 WP:

1.    Riedemann / Bobrink            Citroen C2R2     

1:16:07,7 h

2.  Knudsen / Kjaer  Honda Civic Type R             

– 0:04,0 min

3.  Alexy / Alexy  Audi S2 Quattro 

– 0:25,7 min

4. Grätsch / Gawlick  BMW M3 

– 1:23,4 min

5. Bonde / Gottschalk  BMW M3 

– 1:33,0 min

Weitere Infos zur Ostsee-Rallye sowie Fotos gibt es hier >

Fotos: Peter Göbel